Proclamation of the message of Christ through the representation of the Passion

EINLEITUNG
Diese Seite begleitet die EUROPASSION‑Ausstellung und lädt dazu ein, ihre Inhalte in Ruhe digital zu entdecken.
EUROPASSION verbindet Passionsspielorte aus ganz Europa. Die Ausstellung zeigt, wie aus der Geschichte der Passion Jesu Christi gelebter Glaube, kulturelle Vielfalt und gemeinschaftliches Engagement entstehen – und wie daraus Verantwortung für das Handeln heute erwächst.
ZEICHEN FÜR FRIEDEN
Ein Foto. Eine Haltung – inspiriert von der Passion.
Die Passion erzählt von Menschen, die hinschauten oder wegsahen, die mitgingen oder Haltung zeigten. Diese Mitmachaktion lädt dazu ein, eine eigene Haltung sichtbar zu machen.
Besucherinnen und Besucher wählen ein Requisit aus der Passionsgeschichte, schreiben eine persönliche Haltung und setzen mit einem Foto ein Zeichen für Frieden heute.
Die Aktion findet im Umfeld von Passionsspielen in Europa statt – und hat ihren Anfang beim Katholikentag 2026 in Würzburg.
Weiterführende Links
Kontakt Friedensprojekte: peace@europassion.eu
EUROPASSION – GLAUBE. KULTUR. GEMEINSCHAFT.
EUROPASSION ist ein europäisches Netzwerk von Passionsspielgruppen aus 15 Ländern. Seit über vier Jahrzehnten verbindet der Verband Gemeinschaften, die die Passion Jesu Christi in lebendigen Theater‑, Spiel‑ und Ritualformen darstellen.
Passionsspiele sind Ausdruck christlichen Glaubens und zugleich kulturelles Erbe. Sie entstehen aus dem Engagement ganzer Orte, werden überwiegend ehrenamtlich getragen und verbinden Menschen über Generationen sowie geografische und kulturelle Grenzen hinweg.
EUROPASSION fördert Austausch, Begegnung und gemeinsame Projekte – im Vertrauen darauf, dass die Botschaft der Passion auch heute Orientierung und Verantwortung schenkt.
EUROPASSION‑PROJEKTE:
PASSION LEBEN, EUROPA VERBINDEN
EUROPASSION versteht die Passion nicht nur als Erinnerung, sondern als Auftrag für das Handeln heute.
Artists for Peace
Künstlerinnen und Künstler aus europäischen Passionsspielorten setzen sich mit Frieden, Gewaltfreiheit und Verständigung auseinander. Kunst wird zur Sprache des Dialogs – jenseits politischer und nationaler Grenzen.
Baum der Vielfalt
Im Rahmen des jährlichen EUROPASSION‑Kongresses wird an wechselnden Passionsspielorten ein Baum gepflanzt. Er steht für Schöpfungsverantwortung, Nachhaltigkeit, Zukunft und Vielfalt.
Über Grenzen hinweg
Grenzüberschreitende Passionsprojekte verbinden Spielorte aus verschiedenen Ländern. Historisch belastete oder geteilte Räume werden zu Orten der Begegnung und Versöhnung.
Diese Projekte machen sichtbar: Die Botschaft der Passion wirkt weiter – in Verantwortung, Dialog und Gemeinschaft.
Weiterführende Links
PASSIONSSPIELE IN EUROPA
Von Portugal bis Rumänien, von Großbritannien bis Italien: In ganz Europa bringen Menschen die Geschichte der Passion auf vielfältige Weise auf die Bühne.
Jede Region erzählt die Passion in ihrer eigenen kulturellen Sprache – mit Theater, Musik, Prozessionen, Ritualen und zeitgenössischen Formen. Gemeinsam ist allen Passionsspielen das Anliegen, eine zentrale christliche Erzählung lebendig zu halten und für die Gegenwart verständlich zu machen.
EUROPASSION macht diese Vielfalt sichtbar und verbindet die Spielorte über Ländergrenzen hinweg.
PASSIONSSPIELE IN DEUTSCHLAND
Deutschland verfügt über eine besonders vielfältige Landschaft von Passionsspielorten – von großen, international bekannten Inszenierungen bis hin zu kleineren, lokal getragenen Darstellungen.
Einige dieser Spiele blicken auf jahrhundertealte Traditionen zurück, andere sind neu entstanden. Sie alle verbinden religiöse Überzeugung, kulturelles Engagement und gelebte Gemeinschaft.
Passionsspiele in Deutschland zeigen exemplarisch, wie Glaube, Ehrenamt und kulturelle Verantwortung zusammenwirken.
DIE PASSION CHRISTI - STATIONEN DES LEIDENSWEGS
Das Wort Passion leitet sich vom lateinischen passio („Leiden“) ab. Die Passion Jesu Christi beschreibt sein Leiden, Sterben und die Auferstehung.
Zentrale Stationen der Passionsgeschichte sind:
Einzug Jesu in Jerusalem (Palmsonntag)
Das letzte Abendmahl mit den Jüngern (Gründonnerstag)
Gebet im Garten Gethsemane, Verrat und Verhaftung (Gründonnerstag)
Verhör vor dem Hohen Rat (Karfreitag)
Verleugnung durch Petrus (Karfreitag)
Prozess vor Pilatus und Geißelung (Karfreitag)
Kreuzigung auf Golgatha, Tod und Grablegung (Karfreitag)
Auferstehung (Ostersonntag)
Die Passion ist eine Geschichte von Vertrauen und Angst, Nähe und Verrat, Macht und Ohnmacht. Gerade deshalb berührt sie bis heute – und stellt Fragen an unser eigenes Handeln.
DIE GESCHICHTE DER PASSIONSSPIELE IN EUROPA
Die Ursprünge der Passionsspiele reichen über 1.000 Jahre zurück. Im Mittelalter entstanden sie aus der Liturgie der Karwoche. Geistliche stellten Szenen der Passion zunächst innerhalb der Kirche dar – meist in lateinischer Sprache.
Ab dem 14. Jahrhundert verlagerten sich die Spiele in den öffentlichen Raum. Laien übernahmen Rollen, die Stücke wurden in den Volkssprachen gespielt, Marktplätze wurden zu Bühnen.
Im 18. und 19. Jahrhundert entstanden große Gelübde‑ und Volksspiele. Bis heute entwickeln sich die Passionsspiele weiter: Sie verbinden historische Tradition mit zeitgenössischer Gestaltung, künstlerischer Auseinandersetzung und spiritueller Suche.
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Email: info@europassion.eu
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